Zwei Lesung mit Michael-Alexander Lauter.
Was wissen wir wirklich über unsere Herkunft – und was verschweigen uns die Menschen, die uns am nächsten stehen? In seinem biografischen Buch „Wie Sascha seinen Vater fand“ erzählt Michael-Alexander Lauter eine berührende Geschichte über das Aufwachsen mit einer Leerstelle.
Schon als Kind spürt Sascha, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt. Es sind vage Ahnungen, unbeantwortete Fragen, ein Schweigen der Erwachsenen, das schwerer wiegt als jede Wahrheit. Erst mit siebzehn Jahren bricht die Mutter dieses Schweigen – und setzt damit eine Suche in Gang, die Saschas Leben grundlegend verändern wird. Die Reise führt ihn nach Leningrad, zu einem ihm fremden Mann, der sein Vater sein könnte. Auf dem Weg dorthin begegnet Sascha gesellschaftlichen Grenzen, persönlichen Ängsten und den Zufällen des Lebens. Schritt für Schritt nähert er sich nicht nur einer unbekannten Vergangenheit, sondern auch sich selbst. Am Ende bleibt vor allem eines: die enge Beziehung zu seiner Schwester Inna – und die Erkenntnis, dass die Suche nach dem Vater untrennbar mit der Suche nach der eigenen Identität verbunden ist.
Im Rahmen von zwei Lesungen gibt Michael-Alexander Lauter nun Einblick in diese sehr persönliche Geschichte. Er liest aus seinem Buch, spricht über das Schreiben, über Erinnerung und Herkunft – und darüber, was es bedeutet, sich den eigenen Wurzeln zu stellen.
Lesung 1
Datum: 07. Feburar 2026
Beginn: 15.00-17.30Uhr
Ort: Galeriecafé, in der
Herrmann-Meyer-Straße 38
04207 Leipzig
Lesung 2
Datum: 20. Feburar 2026
Beginn: 19.00-20.30Uhr
Ort: Musik-Galerie an der Goitzsche
Ratswall 2, 06749 Bitterfeld
Michael-Alexander Lauter
Wie Sascha seinen Vater fand
Softcover, Februar 2026
235 Seiten | 14,8 × 21,0 cm
ISBN: 978-3-98913-265-8
